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13.07.2020

Ein echtes Mais-terstück

Wie können wir unsere Leuchten langfristig noch umweltfreundlicher machen? Ganz einfach: Wir setzen bei der Konstruktion des Leuchtenkörpers auf nachhaltige, biologisch abbaubare Materialien – zum Beispiel auf der Basis von Mais. Das Ergebnis: der erste PLA-Parelia-Prototyp.

 

Trilux Parelia LED Prototyp
Foto: TRILUX

Der Prototyp – Nachhaltigkeit aus dem Drucker

Strohhalme, Becher, Einweggeschirr und sogar Möbel – immer mehr Produkte werden nicht mehr aus Plastik, sondern aus nachhaltigen und biologisch abbaubaren Materialien gefertigt. Und jetzt auch Leuchten! Gemeinsam mit dem Architekturbüro GRAFT suchten wir im Rahmen einer Material-Recherche nach Möglichkeiten, um unsere Leuchten noch umweltfreundlicher zu machen. Das Material sollte erstens aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden – und zweitens nach dem Ende des Produktlebenszyklus biologisch abbaubar sein. Unser Mittel der Wahl: Polymilchsäure (PLA, Poly lactid acid). PLA ist ein synthetisches Polymer auf der Basis von Milchsäure, die umweltfreundlich aus Maisstärke gewonnen wird. Der biokompatible Thermoplast eignet sich dank seiner Materialeigenschaften zur Herstellung des Leuchtenkörpers im 3D-Druckverfahren. PLA-Produkte zeichnen sich durch eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme und Flammbarkeit sowie eine hohe UV-Beständigkeit, Farbechtheit und Biegefestigkeit aus. Der eigentliche Vorteil von PLA im ­Vergleich zu konventionellen Kunststoffen ist jedoch die biologische Abbaubarkeit. Unter industriellen Kompostierungsbedingungen zersetzt sich das Material bereits innerhalb weniger Monate vollständig.

 

TRILUX konstruierte gemeinsam mit GRAFT den ersten Prototyp einer PLA-basierten Leuchte. Dabei fiel die Wahl keineswegs zufällig auf die Parelia LED. Die Leuchte wurde bereits mehrfach für ihr exzellentes Design ausgezeichnet – und ermöglicht durch ihre leistungsfähige Lichttechnik und Optik blendfreies bauachsparalleles Licht. „Wir haben uns bewusst für eine Leuchte entschieden, die uns vor einige Herausforderungen in der Konstruktion stellt. Nach dem Motto: Wenn es hier funktioniert, klappt es auch bei allen anderen Leuchten“, erklärt Felix Götze, der das Projekt als Industriedesigner bei GRAFT betreute. Mit Erfolg! Neben den Gehäuseschalen werden auch Teile der diffusen Optik aus dem nachhaltigen Werkstoff hergestellt. Derzeit untersuchen wir die Qualität und Leistungsfähigkeit der PLA-Parelia unter realen Betriebsbedingungen – und leiten daraus alle weiteren Maßnahmen für die Zukunft ab. Klar ist allerdings schon: Die Parelia LED wird ihrem Ruf als Innovationstreiber gerecht und setzt als PLA-Prototyp neue Impulse in Sachen Umweltverträglichkeit.

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